Dienstag, 23. Februar 2010


Maoris beim Rudern. Sie haben dabei gesungen, um im Rythmus zu bleiben.


Ein kurzer Zwischenstop auf der Autofahrt. Es war paradisisch dort.




"Whangarei Falls"



Das ist für dich mein Schatz, weil ich dich über alles liebe!!

Bei einem unserer Wwoof-Plätze. Bob, der Vater der Familie beim fliegen. Sie hatten eine eigene Start- und Landebahn auf ihrem Grundstück :)

Jessi und ich am Ocean Beach
Eine unserer Aufgaben war streichen.





Die Aussicht von meinem Zimmer aus.











Cape Reinga















Freitag, 5. Februar 2010

Wieder mal ein neuer Abschnitt

Wie vielleicht einige von Euch schon wissen, werde ich ein zweites Mal aus meiner Familie gehen. Diesmal breche ich aber mit dem Au Pair-Dasein ab. Am Montag beginnt für mich ein neuer Abschnitt. Ich reise mit Jessi, Lars und Levi durch Neuseeland. Wir werden WWOOFEN (willing workers on organic farms) und uns bei Gelegenheit auch einen Job suchen, um Geld zu verdienen. Beim Wwoofen bekommt man von den Familien einen Schlafplatz und Essen und Trinken zur Verfügung gestellt, muss allerdings ein Paar Stunden am Tag für sie arbeiten. Ich hab einfach keine Lust mehr meine Tage zu verschwenden, indem ich nichts mache außer aufs Wochenende zu warten. Ich versuche jetzt meine Zeit in Neuseeland noch ein bisschen zu nutzen und etwas vom Land zu sehen. Für mich ist das Abenteuer Au Pair nicht aufgegangen, aber ich werde einiges mit nach Hause nehmen können, was mich für die Zukunft stärkt und prägt. Ich werde in den nächsten Wochen wahrscheinlich keine neuen Einträge machen können, weil ich mit Internet einfach nicht so flexibel sein werde. Ich versuche es aber :)
Am 15.04. lande ich abends in Frankfurt. Ich würde mich freuen, einige von Euch dort in die Arme schließen zu können.
Drückt mir die Daumen für meinen neuen Abschnitt :)

Freitag, 29. Januar 2010

Endlich melde ich mich mal wieder...!

In letzter Zeit ist nicht allzu viel spannendes passiert, daher habe ich so lange nichts geschrieben.Ich hab sehr viel mit Sarah unternommen, die ganz in meiner Nähe wohnt. Die Zeit mit ihr ist so schön und es gibt einem ein bisschen das Gefühl von Zuhause. Wir hatten schon mehrmals geplant auf die Vulkaninsel "Rangitoto" zu gehen, aber das ist jedesmal ins Wasser gefallen, da es geregnet und gestürmt hat. Vielleicht schaffen wir es ja noch bevor wir wieder nach Deutschland zurück kommen :)

Mit meiner Gastfamilie ist es auch nicht mehr so toll, wie ich am Anfang dachte. Die Mutter hat sich nicht verändert und ist immer noch total lieb zu mir, aber der Vater ist irgendwie nicht mein Fall. Er ist so anstrengend und er ist den ganzen Tag Zuhause, was es nicht einfacher macht. Dann hab ich letzte Woche auch noch per Zufall erfahren, dass er keine 62 sondern 72 Jahre alt ist. Mich hat das so geschockt, weil in dem Brief, den ich am Anfang bekommen habe 62 stand und ich das schon viel zu alt finde aber 72 toppt echt alles. Also bin ich nicht nur zur Kinderbetreuung hier, sondern auch zur Altenpflege. Und die Kinder tun mir so leid, weil sie einen Opa als Papa haben.

Dann gab es auch noch ein Problem wegen dem Auto. Bevor ich hier her kam hieß es, dass ich das Auto abends und am Wochenende nutzen kann. Als ich dann hier war hat sich nach zwei Wochen herausgestellt, dass sie mich nicht einfach in ihre Versicherung aufnehmen können, da ich unter 25 Jahre alt bin und man hier mit unter 25 als Fahranfänger zählt. Der Versicherungsbeitrag wird dann also um einiges höher. Sie wollten das für mich nicht zahlen und ich habe mich dafür entschieden für zwei Monate, die ich noch hier bin, die Versicherung zu zahlen. Ohne Auto ist man hier wirklich aufgeschmissen, weil die Busse total unregelmäßig fahren, d.h. nicht mal stündlich und abends fährt der letzte um 21Uhr. Ich könnte dann nicht mal mit Freunden weggehen. Jetzt kommts, Samstagmorgen meinte der alte Mann zu mir, dass er sich Gedanken wegen dem Spritgeld gemacht habe. ER möchte 45c pro Kilometer von mir haben, was viel zu viel ist. Ich hab dann argumentiert, dass wir vorher ausgemacht haben, dass ich die Versicherung und meinen Sprit zahle aber nicht mehr. Er meinte dann der staatlich festgelegte Wert für Firmenwagen wäre um die 60c pro km und er wäre schon auf 45c runter gegangen. Ich hab ihm gesagt, dass es unfair ist und ich das nicht einsehe, weil das vorher nicht ausgemcht war und ich die Versicherung dann auch nicht zahle, wenn er seine Meinung nicht ändert. Ich meinte auch, dass ich gehen kann, wenn er so mit mir umspringt. Naja, zum Glück hält meine Gastmutter zu mir und hat nochmal mit ihm gesprochen. Sie konnte ihn wohl auf 30 c runterhandeln, aber das wollte ich auch nicht und sie hat dann festgelegt, dass wir 23c machen, egal was er dazu sagt. Ich hoffe, dabei bleibts auch, weil ich definitiv nicht mehr zahlen werde. Außerdem geht sie arbeiten und bringt das Geld nach Hause. Dann kann sie das auch festlegen. Ich weiß eh nicht, was er bei mir holen will, als hätte ich so viel Geld, um das doppelte an Spritgeld zu zahlen.

Ab dem 1. Februar darf ich das Auto nutzen, was ich bisher noch nicht gemacht habe aber die Woche auf jeden Fall noch machen werde. Mich regt zur Zeit die Situation hier auf, aber ich schaffe das hoffentlich noch sieben Wochen. Dann kommen Mama, Papa und Marcel...endlich :) Anfangs war ich noch euphorisch, was die Familie angeht aber inzwischen ist das auch vergangen. Ich bin vielleicht einfach nicht für all das geschaffen, aber ich zieh das durch und versuche vor allem das Land und meine Freizeit zu genießen, die ich mit Freunden verbringen werde. Ich freu mich so sehr auf Euch alle und auf mein "normales" Leben.

Sonntag, 10. Januar 2010

West Harbour (Auckland) - Mein neue Gastfamilie

Am 4.1. bin ich gegen 14Uhr in Wellington angekommen und war dann nochmal für eine Nacht bei Jessi, Lars und Levi. Die Zeit, die wir an diesem Tag zusammen hatten ist viel zu schnell vergangen. Am 5.1. bin ich direkt weiter nach Auckland. Um 7:25Uhr ist mein Zug losgefahren, der mich innerhalb von 12 Stunden nach Auckland gebracht hat. Ich habe mich ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen gefühlt, weil ich am Abend einer Familie begegnen würde, von der ich bisher so gut wie nichts wusste.
Die Zugfahrt war angenehm, da die Strecke durch tolle Landschaft führt und man eigentlich immer was zu sehen hat. Dann war es auch schon soweit und der Zug hat sein Ziel erreicht. Draußen standen Joshua (9Jahre) und sein Papa John, die mich abgeholt haben. Ich wurde herzlich begrüßt und der erste Stein ist mir schonmal vom Herzen gefallen. Zuhause angekommen kam auch direkt Tina, meine Gastmutter, auf mich zu und hat mich mit einem so lieben Lächeln begrüßt, dass ich mich garnicht unwohl fühlen konnte. Der erste Eindruck war echt super und ich habe gehofft, dass dieser sich bestätigen würde.
Die nächsten Tage sind super gelaufen, auch mit dem autistischen Sohn Lucas (bald 6 Jahre)komme ich gut zurecht. Vorerst sollte ich die Familie für eine Woche testen und sehen wie alles läuft. Morgen ist die Testwoche um und ich wusste schon recht schnell, dass ich hier bleiben möchte und seit gestern weiß ich, dass auch die Familie mich behalten möchte. Ich hab also eine tolle neue Gastfamilie gefunden :)
Ich wohne jetzt in einer tollen Gegend, die das krasse Gegenteil zu der Gegend meiner ehemaligen Gastfamilie darstellt. Vorher war es eine Art Ghetto und das hier ist vergleichbar mit der Mysteria Lane bei Desperate Housewives...hehe.
Die Bahnfahrt
Mein neues Zuhause
Blick auf Auckland von einer Parallelstraße

Donnerstag, 7. Januar 2010

Sydney

Jaaaa...da bin ich nach so langer Zeit wieder :)
Als ich in den Flieger nach Sydney gestiegen bin, bin ich davon ausgegangen, dass ich jetzt in den Sommer fliege. In Sydney angekommen war es leider so garnicht sommerlich. Es war ziemlich trüb und bewölkt. So ging es auch die nächsten Tage weiter. Da ich keine Regenjacke oder Regenschirm dabei hatte, hab ich mir erstmal einen Schirm für die kommende Zeit zugelegt. Es ist ja nicht so, dass ich keinen Schirm oder Regenjacke hätte, aber ich diese Dinge alle in Neuseeland gelassen. Vielleicht war dieses Wetter garnicht so schlecht, um sich die Stadt anzusehen. Ein Tag war es richtig warm und wir waren von morgens bis abends in Sydney unterwegs und das kann bei Hitze auch unangenehm werden.
Am 24.12. bin ich in Sydney angekommen und war nicht wirklich gut drauf, da mich der Gedanke an Weihnachten Zuhause nicht losgelassen hat. Morgens bei Jessi hab ich ständig gegen meine Tränen gekämpft, weil ich kurz davor mit Mama und Papa geskypt habe und Mama den Baum während dessen geschmückt hat. Und ich konnte nicht dabei sein :(
Von Weihnachten haben wir (Kathi, Anka & ich) also nicht viel mitbekommen, außer dass die Leute im Hostel sich betrunken und zugekifft haben. So kann man den Schmerz auch betäuben...hihi.
Am 25.12. sind wir früh aufgestanden, um auf das Festival "Sunburnt Christmas" zu gehen. Wir dachten, es würde am Strand stattfinden aber es war leider in einem Gebäude gegenüber vom Strand. Normalerweise findet es wohl auch am Strand statt, aber da das Wetter so schlecht war und es sehr gestürmt hat, haben die es bestimmt woanders hin verlegt. Dieses Festival ist scheinbar legendär aber wir fanden es nicht so toll. Es war viel kleiner, als wir es uns vorgestellt haben und dann mussten wir auch noch durch den Regen zum Bus rennen und waren ziemlich nass. Die Dusche danach hab ich echt genossen :)


Wenn wir rüber nach Sydney wollten, mussten wir die Fähre von Manly nehmen. Also sind wir fast täglich Schiff gefahren und haben so Sydney erkundet. Die Oper ist echt kein schönes Gebilde, wenn man live davor steht. Auf den Bildern sieht sie einfach besser aus, als in Wirklichkeit. Wenn nicht gerade die Sonne drauf scheint glänzt sie dreckig golden, was ganz und garnicht schön aussieht. Und außerdem hab ich sie mir viel größer vorgestellt, als sie tatsächlich ist. Über die Harbourbridge, die sich direkt gegenüber der Oper befindet, sind wir auch gelaufen. Wir dachten das gehört dazu, wenn man schonmal in Sydney ist :)
Ansonsten haben wir die Stadt an sich etwas erkundet, waren shoppen, in Chinatown und sind ne ganze Menge gelaufen.

Unsere Fähre



Am Manly-Beach


Shopping-Passage wie im Film :)



Anka, Kathi & ich

Kathi und der hässliche Vogel im Botanischen Garten


Ein Fluzeug hat in den Himmel geschrieben

Chinatown

Die ganzen Tage haben wir überlegt, was wir an Silvester machen und wo genau wir hingehen. Letztendlich haben wir uns vorgenommen in den Botanischen Garten zu gehen, weil man von dort eine super Sicht auf die Oper und die Harbourbridge hat. Haben morgens die erste Fähre genommen, was heißt um 5Uhr aufstehen und die Fähre um 6:10Uhr zu erwischen. Mit einem rießen Essensvorrat im Gepäck und Handtücher zum sitzen haben wir uns also auf den Weg gemacht. In Sydney angekommen, habe ich dann von Lena und Nadine, 2 Freundinnen aus NZ, die Nachricht bekommen, dass sie an der Oper sind und auf uns warten. Die Oper lag sowieso auf dem Weg zum Botanischen Garten und deshalb haben wir sie dort besucht. Der Platz war allerdings so gut, dass wir uns entschieden haben dort zu bleiben und unseren eigentlichen Plan zu verwerfen. Als wir dort ankamen waren wir zu 5. und innerhalb der nächsten Stunden hat der Platz sich gefüllt und gefüllt, bis man kaum noch einen Weg durch die Masse gefunden hat. Die Zeit bis zum Feuerwerk haben wir uns mit Essen, Kartenspielen usw. vertrieben. Um 21Uhr gab es dann ein kleines Feuerwerk, speziell für Familien mit kleinen Kindern, die um 0Uhr schon im Bett liegen. Das Feuerwerk um 0Uhr war unglaublich schön. Ich hab galube ich bisher noch immer nicht begriffen, dass ich in Sydney war und das legendäre Feuerwerk von einem so tollen Platz sehen konnte. Wir haben leider nicht mal angestoßen, da man keinen eigenen Alkohol mitbringen durfte und die Getränke dort extrem teuer waren. Direkt nach dem Feuerwerk haben wir die Fähre nach Manly genommen, weil wir von dem langen Tag echt fertig waren und dringend Schlaf brauchten.

Unser Platz an Silvester


Lena, Nadine, ich, Kathi & Anka


Langsam füllt sich Sydney

Solche Bilder entstehen aus langeweile

Irgendwo dort unten sieht man eine jubelnde Nadine und eine schlafende Kathi :)

Da ist ein Flughund! Sieht aus wie eine Fledermaus ist aber bestimmt 3-mal so groß und hängen sogar in der Stadt in Bäumen.

Langsam wirds dunkel

21-Uhr-Feuerwerk

0Uhr




Samstags haben wir einen Ausflug in die "Blue Mountains" gemacht. Dort haben wir freilaufende Kangaroos gesehen und ich konnte endlich einen Eindruck von der Natur Australiens bekommen. Es war schön aber bisher kann für mich nichts mit Neuseeland mithalten :)
Three-Sisters
Naa...wer ist denn da??
Ein Kangaroo *freu*