Dienstag, 22. Dezember 2009

Vorweihnachtszeit

Ich beneide alle in Deutschland gebliebenen sehr. Man spürt hier einfach nichts von Weihnachten und Besinnlichkeit. Ich versuche es echt zu verdrängen, weil ich sonst viel zu sehr Heimweh habe und mich nach der Gemütlichkeit Zuhause sehne. Morgen flieg ich nach Sydney, wo ich endlich wieder Kathi und Anka treffen werde. Ich weiß nicht, was wir am 24. abends machen, aber am 25. gehen wir auf ein Festival "Sunburnt Christmas", das und bestimmt und hoffentlich ein bisschen von dem Gedanken ablenken wird, Zuhause sein zu wollen.

Am Wochenende haben Lena, Lorena und ich einen gemütlichen Koch-und Glühweinabend gemacht. Wir dachten uns, einmal müssen wir uns das Deutsche Weihnachten etwas näher holen und haben unseren eigenen Glühwein gemacht. Er hat echt lecker geschmeckt. Hätten nicht gedacht, dass wir das so gut hinbekommen...hehe. Komsich war nur, dass wir zum Glühwein Erdbeeren gegessen haben, die es um diese Zeit in Deutschland nicht geben würde.

Erdbeeren, Glühwein & Lindt-Schokolade

Dienstagabend waren wir am Strand in Seatoun. Wir haben uns Wein und Sekt geholt und uns mit Decken und dicken Jacken ans Meer gesetzt. Die Aussicht war super schön. Abends wird es hier immer sehr kalt, deshalb kann man wohl nicht mal im Sommer ohne Winterjacke rausgehen. Solche Momente genieße ich einfach und prägen sich ein. Dann wünsche ich mir immer, es mit euch gemeinsam erleben zu können, weil es so unglaublich schön ist und die Erzählung das Gefühl leider nicht so gut übermitteln kann. Es sind Momente, die einem zeigen, weshalb man hier ist und mir Kraft geben.
Am Strand in Seatoun
Von links: Lorena, ich, Janna, Miri, Lena
Wir beobachten die Flugzeuge beim landen
Die Bäume am Strand finde ich lustig :)
Levi & Lars beim schwimmen im kalten Meer

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Meine Erlebnisse der letzten Zeit

Die Bilder sind zeitlich von hinten nach vorne angereiht. Also sind die ersten Bilder meine jüngsten Erlebnisse :)


Beim Spaziergang mit Lena, Janna und Lorena. Wir sind am Haus von Peter Jackson, dem Regisseur von "Herr der Ringe", vorbeigelaufen. Der Tag war richtig schön. Hab zum ersten Mal die Füße ins Meer gestreckt.



Beim Bushwalk mit meiner neuen Ersatzfamilie. Vorm Walk haben wir im Kofferraum des Autos Kaffee getrunken und Spekulatius gefuttert. Komisch, wenn man im T-Shirt Weihnachtsplätzchen isst.

Das Nationaltier der Neuseeländer-der Kiwi



Die Giraffen haben wir mit Blätter gefüttert und ich hab zum ersten Mal eine Giraffe gestreichelt.





Im Wellington-Zoo mit Jessi und Levi





Am Ziel unseres Spaziergangs angekommen-Golftraining :)

Spaziergang mit Nadine am Hutt-River

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Was alles passiert ist...

Endlich melde ich mich nach so langer Zeit mal wieder. Es ist wirklich viel passiert und ich hatte so viele andere Dinge zu tun, dass ich das schreiben völlig vernachlässigt habe. Wie viele von euch schon wissen, habe ich am 7.12. meine ehemalige Gastfamilie mit Sack und Pack verlassen.
Angefangen hat es damit, dass ich mich die ganze Zeit dort nicht wohl gefühlt habe und mich dann entgültig für den Weg entschieden habe, die Famili zu wechseln. Desiree wusste von einem Gespräch mit meiner Betreuerin, welches an diesem Montag stattgefunden hat und hat mich anschließend gleich ausgefragt, was wir besprochen haben. Also hab ich ihr erzählt, dass ich ausziehen möchte aber noch 2 Wochen für sie arbeiten könnte, falls sie das möchte. Allerdings hätte ich dafür das Auto meiner Gastfamilie gebraucht, da die Bus-und Bahnverbindung nicht so toll ist. Und so fing alles an....
Ich sollte dann, falls etwas mit dem Auto passiert für 1500$ aufkommen, was ich aber nicht wollte, da ich das Auto nur benutzt hätte, um zu ihr zu kommen und wieder zurück. Vielleicht war ich da auch egoistisch aber ich dachte mir, ich arbeite noch 2 Wochen für sie und sie haben Zeit eine neue Kinderbetreuung zu finden oder ich gehe und sie stehen allein da. Jedenfalls haben wir diese Diskussion an diesem Tag noch öfter geführt, bis sie dann abends zu mir meinte, ich solle meine Betreuerin anrufen und mich gemeinsam mit ihr um eine neue Möglichkeit kümmern. In meinem Zimmer habe ich dann meine Betreuerin angerufen, die leider nicht erreichbar war, als Desiree kurz darauf reinkam und gesagt hat: "Habe grad mit Wayne gesprochen. Du kannst deine Freundin anrufen, deine Sachen packen und gehen. Und mach dir keine Gedanken um uns."
So, ich wollte eh so schnell wie möglich dort weg und hab deshalb glücklich Jessi (meine Freundin, bei der ich jetzt wohne) angerufen und ihr Bescheid gesagt, dass ich noch heute bei ihr einziehe. Hab schnell noch Mama und Papa Bescheid gesagt, dass sie wissen wo ich bin und dass es mir gut geht und angefangen meine Sachen zu packen. Habe bestimmt dreimal die Schubladen durchgeguckt, ob ich auch alles habe. Schließlich lief das Packen und Ausziehen innerhalb von einer Stunde ab.
Bei Jessi angkommen (20:30Uhr) war ich richtig glücklich und bin davon ausgegangen, dass ich diese Familie hinter mir lassen kann.
Am nächsten Morgen hab ich dann eine erschreckende Mail von meiner Betreuerin bekommen. Darin stand, dass Desiree sie gestern Abend völlig außer sich angerufen habe und erzählt hat, dass ich weggerannt bin und sie jetzt niemanden für ihre Kinder hat. Zum Schluss stand, dass ich, falls ich nicht nochmal zu der Familie für zwei Wochen zurückgehe, aus dem Au Pair-Programm geschmissen werde. Diese Mail hat mich so fertig gemacht, dass ich nicht mal wusste, ob ich nochmal in eine andere Familie gehen möchte. Ich hab mich dann aber sofort bei meiner Betreuerin gemeldet und ihr die Geschichte so erzählt, wie ich sie erlebt habe. Wir wollten ein Gespräch zu 3. ausmachen, was Desiree scheinbar nicht wollte und ich habe mich dann auch dafür bereit erklärt nochmal zum Arbeiten dort hin zu gehen und die Selbstbeteiligung für das Auto zu übernehmen, falls etwas passiert. Ich wollte hauptsache nicht aus dem Programm geschmissen werden. Einige Tage später habe ich dann eine Mail erhalten, dass Desiree mich nicht nochmal braucht und sich selber um was neues kümmert. Sie wollte mich nur nochmal in die Pfanne hauen, indem sie erzählt hat, dass ich abgehauen wäre, obwohl sie mich rausgeschmissen hat. Naja, aber an ihrer Reaktion auf mein Angebot kann man ja sehen, dass es ihr nicht um eine Kinderbetreuung ging, sondern darum mich schlecht dastehen zu lassen.
Wie es aussieht hab ich wohl bald eine neue Familie in Auckland, die ich nach meiner Sydney-Reise testen werde.
Die Zeit, die ich seit meinem Auszug erlebt habe war wirklich schön. Endlich hab ich mal was von Wellington und Umgebung gesehen. Bisher saß ich ja den ganzen Tag nur in der "Drecksbude". Mit Jessi hab ich bisher echt schöne Dinge gemacht. Wir waren shoppen, im Zoo, wandern und noch viel, viel mehr...
Und ich hatte endlich mal Zeit was mit den anderen Au Pairs zu machen. Heute war richtig schönes Wetter, wir waren am Strand spazieren und haben uns in der Sonne entspannt :)
Die Zeit war wirklich nicht einfach, aber man ist hier nicht allein und das hilft mir sehr. Vielleicht kommt man manchmal nur auf Umwegen zu seinem Glück!?

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Treffen mit Kathi und Anka

Schon wieder hab ich wunderschöne Tage erlebt. Samstag Morgen bin ich mit der Fähre von Wellington (Nordinsel) nach Picton (Südinsel) übergesetzt, um Kathi und Anka zu besuchen. Die beiden sind für 2 1/2 Wochen auf der Südinsel unterwegs. Ich hab mich schon lange auf unser Treffen gefreut und endlich war es soweit. Von Picton habe ich einen Bus nach Nelson genommen, wo die Beiden auf mich gewartet haben. Ich war so aufgeregt, da wir uns schon 4 Monate nicht gesehen haben. Ich bin aus dem Bus ausgestiegen und konnte mich kaum zusammenreißen- Freudentränen sind gekullert :)
An diesem Samstag haben wir nicht mehr viel gemacht, außer einkaufen, kochen und viel viel reden. Schließlich hatten wir uns viel zu berichten...hihi.

Sonntag haben wir uns erstmal um ein Auto für Montag gekümmert und haben uns anschließend auf den Weg zum "Mittelpunkt Neuseelands" gemacht. Der Weg hat uns durch einen schönen Park, durch Wald und Natur geführt. Auf dem Berg und unserem Ziel angekommen, wurden wir mit einer tollen Aussicht über Nelson und das Meer belohnt. Es war einer der heißesten Tage, den ich hier bisher hatte.
Am Nachmittag sind wir noch durch Nelson gelaufen und wollten shoppen. Leider war es Sonntag und nur wenige Geschäfte hatten auf.

Am nächsten Morgen sind wir extra früh aufgestanden, aber zu spät kamen wir trotzdem...hehe. Naja, das Auto hat zum Glück auf uns gewartet. Bei Regen haben wir uns auf den Weg zum "Tasman National Park" gemacht und haben uns schon direkt am Anfang verfahren. Allerdings kann man das nicht wirklich verfahren nennen, weil wir, nachdem wir gedreht haben, den selben Weg wieder zurück gefahren sind nur diesmal die richtige Aussfahrt erwischt haben. Letztendlich ist das wahrscheinlich noch peinlicher, also vergesst es schnell wieder ;)
Den Rest haben wir wirklich ohne Probleme gemeistert. Vom Auto bis zum Ausgangspunkt des Walks haben wir uns ein Water-Taxi genommen. Es war teilweise eine rasante Fahrt. So, wir mussten aussteigen und dachten erstmal der Kerl verarscht uns. Es war kein Steg dort und er meinte, wir sollen unsere Schuhe ausziehen und die letzten Meter durchs Wasser laufen. Mhhh...das haben wir dann auch gemacht und ich Doofi hab meine Schwimmweste vergessen auszuziehen. Wahrscheinlich hatte ich Angst unterzugehen, aber ich hab sie dann doch auf dem Boot gelassen :)
Bei gefühlen Minustemperaturen mussten wir durch das kalte Wasser und über den Strand zum Toilettenhäuschen stapfen, wo wir uns dann erstmal die Füße gewaschen haben. Ebenfalls mit eisig kaltem Wasser. Und endlich haben wir uns auf unseren 4-stündigen Walk gemacht, obwohl es geregnet hat. Wir wurden durch Wälder und auch durch Regenwälder geführt und ab und zu konnten wir tolle Aussichten genießen.
Trotzdem waren wir froh, als wir wieder im warmen Auto sitzen konnten. Kathis und meine Schuhe waren total durchnässt. Unser eigentliches Vorhaben war es jetzt zu den Golden Bays zu fahren, welches tolle Strände sein sollen. Auf den Weg haben wir uns auch gemacht, aber die Sicht wurde immer eingeschränkter und der Weg zog sich extrem. Nachdem wir bestimmt fast 45 Minuten gefahren sind, haben wir uns entschieden umzudrehen. Wir waren noch immer nicht am Ziel und es hätte noch ziemlich lange gedauert, deshalb haben wir uns entschieden umzudrehen und zurück ins Hostel zu fahren. Außerdem hätten wir keine gute Sicht gehabt und ein Strand macht bei schönem Wetter viel mehr Spaß. Total müde sind wir im Hostel angekommen und haben uns nach dem Essen erstmal zwei Kaffee gegönnt, die uns leider auch nicht aufmuntern konnten. Deshalb haben wir meinen Geburtstag auch nicht reingefeiert. Wir waren alle so müde und fertig, dass wir nicht mal mehr weggehen wollten.

Am nächsten Morgen wurde ich dann mit Geburtstagskonfetti auf dem Frühstückstisch und einem Geburstagslied überrascht. Danke für all eure lieben Mails und für die Anrufe, über die ich mich sehr gefreut habe. Das war eigentlich auch schon alles, was mich merken ließ, dass ich Geburtstag habe. Ich freu mich dafür umso mehr auf meinen nächsten Geburtstag, den ich mit Familie und Freunde verbringen werde. An solchen Tagen merkt man immer, wie sehr man Zuhause vermisst. Außer der Busfahrt nach Picton haben wir an diesem Tag nicht mehr viel gemacht. Das Wochenende war doch sehr anstrengend und vollgepackt. Bevor ich auf die Fähre gestiegen bin, hat sich das Wetter nochmal mühe gegeben und uns ein Paar Sonnenstrahlen geschenkt. So konnte ich wenigstens schöne Bilder vom Schiff aus machen. Ich war echt traurig, als ich Anka und Kathi tschüss sagen musste, aber wir sehen uns ja zum Glück bald schon wieder, dann aber in Sydney :)
Bei meiner Gastfamilie angekommen habe ich mich so auf die Päckcken von Zuhause gefreut, die leider bisher immer noch nicht angekommen sind. Da muss ich wohl noch ein bisschen Geduld haben.


Auf dem Mittelpunkt Neuseelands


Watertaxifahrt mit Kathi und Anka (Abel Tasman Nationalpark)

Unser Ausblick beim wandern

Die Regenjacken konnten wir nicht umgehen, aber sieht doch süß aus :)

Ich liebe dieses Foto. Finde es so schön, wie die Regentropfen an den Bäumen funkeln!

Kathi und ich
An meinem Geburtstag, kurz bevor ich auf die Fähre steigen musste.

Anka und ich

Alle weiteren Bilder habe ich von der Fähre aus gemacht.

Mittwoch, 25. November 2009

Ceroc

Mittwochabend war ich mit einigen Mädels bei "Ceroc". Ceroc ist eine Tanzart, die in Neuseeland sehr verbreitet ist. Vergleichbar mit unserem Standarttanz. Das findet jeden Mittwoch und Donnerstag in Wellington, von 19-22:30Uhr, statt. Während des Abends kann man für ca. 1Stunde einen Kurs besuchen. Natürlich war ich bei den Anfängern. Die haben ein Tempo durchgezogen, da kommt man kaum mit :) Ich muss sagen, dass ich echt froh bin kein Mann zu sein, weil die sich die ganzen Folgen merken müssen und wir Frauen können uns einfach führen lassen...hehe.
Nach der Stunde konnte man frei tanzen. Ja, wir wurden mehrmals aufgefordert und wenn der Mann gut führen konnte, war es ziemlich einfach. Allerdings weiß ich nicht, ob ich diesen Tanz getanzt habe oder meine eigene Schrittfolge erfunden habe :P
Es ist toll, dass dort von jung bis alt alles vertreten ist und es ist auch ganz egal mit wem man tanzt. Dann wird man halt mal von einem 60-jährigen aufgefordert. In Deutschland findet man sowas eher selten. Aber warum sollten nicht alle Altersklassen ein Hobby teilen?
Ich werde versuchen jeden Mittwoch dort hinzugehen, weil es echt Spaß macht. Vielleicht sollte ich mir noch passende Schuhe kaufen!?
Man hat so auch die Chance mit Neuseeländern in Kontakt zu kommen, was ja schön ist, wenn man schonmal hier ist...hihi.

Montag, 23. November 2009

Extrem-Aktivitäten

Letztes Wochenende war ich mit acht weiteren Mädels in Taupo. Taupo liegt am Lake Taupo, welcher der größte See Neuseelands ist. Freitag Abend sind wir um 18:30Uhr losgefahren und sind um ca. 23:15Uhr in unserem Hostel angekommen. Es ist lustig wie viele Deutsche hier unterwegs sind. Im Hostel sind wir einigen Deutschen begegnet. Da es schon so spät war, sind wir auch bald ins Bett gefallen.
Samstag Morgen haben wir erstmal für unser Frühstück gesorgt, da es in einem Hostel nur Selbstversorgung gibt. Im Anschluss haben wir uns direkt auf den 2-stündigen Weg nach Waitomo gemacht, wo wir zum Black-Water-Rafting erwartet wurden. Dort angekommen mussten wir uns erstmal in einen Neoprenanzug zwängen, was wirklich lustig war. Teilweise brauchten wir unsere gegenseitige Hilfe, um diese Dinger über unsere Beine zu bekommen. Jeder von uns hat einen Helm mit Licht, Schuhe und einen Schwimmreifen bekommen. Die Vorraussetzung bei der Auswahl des Reifens war, dass der Hinter hinein passt...hehe.
Mit einem Minibus wurden wir zum Höhleneingang gefahren. Black-Water-Rafting findet unterirdisch, in Kalksteinhöhlen statt. Deshalb auch Black-Water.
Den Eingang hätte ich ganz bestimmt nicht gefunden, wenn man ihn mir nicht gezeigt hätte. Es war ein kleiner Schlitz in einem Felsen. Dort sollten wir hineinsteigen und zu diesem Zeitpunkt hatte ich echt ein mulmiges Gefühl. Was erwartet einen dort unten....?
Als wir alle durch den Schlitz geklettert sind, ging die Reise durch die Unterwelt los. Wir mussten klettern, schwimmen und teilweise von kleinen Erhöhungen rückwärts, mit dem Reifen um den Hintern, hinunter springen. Das Wasser war eisig, aber das konnte man schnell vergessen, weil das Erlebnis und die Eindrücke so überweltigend waren. Wir haben tausende von Glühwürmchen an den Decken gesehen, die wie ein wunderschöner Sternenhimmel aussahen. Um das zu sehen, mussten wir unsere Lichter ausschalten und im dunkeln durch die schmalen Gänge paddeln.
Am Ende hat uns eine heiße Dusche, Suppe und ein Bagel erwartet :)
Zurück im Hostel war es auch schon ziemlich spät, als wir Spaghetti gekocht haben.

Sonntag Morgen sind wir runter an den See gelaufen, bevor wir dann auch schon zum Skydiven abgeholt wurden. Ja, ich mache sowas...haha.
Wir waren alle so aufgeregt aber wir dachten uns, eine verrückte Sache muss man in Neuseeland machen. Schließlich ist es nicht umsonst das Land der Extrem-Sportarten.
Schnell waren die ersten beiden an der Reihe und sind in den Flieger gestiegen. Es springen jedes Mal fünf Paare. Nach den beiden sind fünf weitere Mädels unserer Gruppe gesprungen. Blanca und ich waren die letzten, ich die aller letzte von uns. Lustig, dass wir dort wieder zwei Deutsche getroffen haben, die dort arbeiten. Wir sind mit unseren Flugpartnern in den Flieger gestiegen und erstmal eine ganze Weile geflogen. Von dort oben konnte man die Aussicht über den See und das Land genießen. Und dann ging alles ganz schnell. Kaum Zeit zum nachdenken, war ich an meinem Profiflieger befestigt, hatte Mütze und Brille auf und meine Füße haben in der Luft gebaumelt. Schnell noch ein Foto und schon bin ich in der Luft geflogen. Höhe 12000 Fuß und eine Geschwindigkeit von 200km/h. Das war ein so tolles Erlebnis, welches ich einfach nur genießen konnte. Nach 45Sekunden freien Fall wurde dann der Fallschirm gezogen und wir sind mit einigen Drehungen über den See geflogen. Diese Drehungen haben so im Bauch gekribbelt, aber es war toll. Auch die Landung war garnicht schlimm. Wir sind ganz sanft aufgekommen ;) Danach waren alle super gelaunt und keiner bereut seine Entscheidung, es getan zu haben.
Anschließend haben wir auch direkt den Heimweg eingeschlagen und sind gegen 21Uhr in Wellington angekommen.

Das Wochenende war unglaublich und ich hab mich echt selbst übertroffen!


Miri und ich in der Umkleide
Gruppenfotos
Skydiven
Blanca und ich
Wir sind zusammen geflogen

Auf der Heimfahrt. Hab die Bilder aus dem Auto gemacht, deshalb sind einige etwas unscharf.